„Soulmates: Ruf der Freiheit“ von J. L. Langley



Ich fand schon den ersten Teil von ‚Soulmates‘ sehr vielversprechend und deshalb wartete ich auch sehnsüchtig auf den zweiten Teil. Vor allem, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Remi und Jake weitergeht. Und was soll ich sagen, dieser Teil hat mich einfach nur mitgerissen.

Remi, der im ersten Teil zu einem Werwolf verwandelt wurde, versucht hier mit seinem ‚neuen Leben‘ zurechtzukommen. Doch das alleine genügt nicht, denn er muss sich auch mit seinen Gefühlen für Jake auseinandersetzen, die ihm eigentlich so gar nicht in den Kram passen. Jake hingegen hat in Remi seinen Gefährten erkannt und versucht, Remi langsam zu erobern.

Doch das ist noch lange nicht alles, denn das eigentliche Problem liegt bei Remis Vater, einem gewalttätigen und homophoben Polizisten, der die vollständige Kontrolle über Remis Leben haben möchte und diese auch bekommt, da Remi unbedingt seinen kleinen Bruder Sterling beschützen möchte. Doch mit den Gefühlen zu Jake verändert sich alles und eine düstere Erinnerung bringt nicht nur Remi in Gefahr.

Wie schon gesagt, war ich von diesem Teil begeistert, da man sich vor allem in Remis Gefühlswelt hineinversetzen konnte und seine innere Zerrissenheit bezüglich Jake deutlich spürbar war. Aber auch die Nebenprotagonisten fand ich sehr gelungen, allen voran Sterling, aber auch Rhy, der ‚grummelige Partner fürs Grobe‘ von Jake.

Auch den Schreibstil fand ich wie immer sehr ansprechend. Die Geschichte war flüssig zu lesen und die Übersetzung fand ich sehr gelungen. Und wenn mir meine Augen nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätten, hätte ich dieses Buch in einer Nacht verschlungen.

Auf jeden Fall freue ich mich schon sehr auf Band 3 und ich hoffe, dass noch ein vierter folgen wird, da in dieser Geschichte zumindest ein weiterer Werwolf seinen Gefährten findet.

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